Fachkräftemangel

Zur Behebung des Fachkräftemangels wird eine Steigerung der Erwerbstätigkeit von Frauen und älteren Erwerbstätigen, die erleichterte Zuwanderung, bessere Bildung und Lebenslanges Lernen erforderlich sein. Die Voraussetzungen sind gut: Mädchen stellen an Gymnasien mit 54 % die Mehrheit.

Erwerbsbeteiligung
Die Erwerbsbeteiligung von Mann und Frau gleicht sich immer mehr an. Im Jahr 2009 kamen auf 100 Erwerbstätige 46 Frauen. Dies entspricht zwar noch nicht ganz ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung - hier kamen auf 100 Personen 51 Frauen, dennoch ist der Anteil der Frauen an den Erwerbstätigen im Laufe der vergangenen zwei Jahrzehnte kontinuierlich gestiegen. Im Jahr 1991 lag der Frauenanteil bei 42 Prozent und ist bis zum Jahr 2009 um 4 Prozentpunkte auf 46 Prozent angestiegen.

Teilzeitarbeitsverhältnisse
Dieser Anstieg der Erwerbsbeteiligung von Frauen hat sich allerdings vor allem über die Ausweitung von Teilzeitarbeitsverhältnissen, in den letzten Jahren verstärkt auch über die deutsche Sonderform der "Minijobs" vollzogen. Während Männer also weiterhin überwiegend Vollzeit arbeiten, ist ein steigender Teil der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit- oder Minijobs beschäftigt. Entsprechend geht die Erhöhung der Frauenerwerbstätigkeit in Deutschland nicht mit einer Ausweitung des von Frauen geleisteten gesamtgesellschaftlichem Arbeitsvolumen einher, sondern beruht auf einer Umverteilung der kaum veränderten Erwerbsarbeitsstunden auf mehr (weibliche) Schultern. 2008 arbeiteten 46 Prozent der erwerbstätigen Frauen, aber nur 9 Prozent der erwerbstätigen Männer in einem Teilzeitarbeitsverhältnis.

Erwerbstätigenquote von Müttern und Vätern

Große Unterschiede bei der Erwerbstätigenquote von Müttern und Vätern: Bemerkenswert: der Anteil der erwerbstätigen Väter liegt- über alle "Altersgruppen der Kinder hinweg" konstant bei etwa 85 Prozent. Die Teilzeitquote erwerbstätiger Mütter, die minderjährige Kinder im Haushalt betreuen, erhöhte sich im Zeitraum 1998 bis 2008 insgesamt um 16 Prozentpunkte auf 69 Prozent. Es sind nach wie vor die Mütter, die Erwerbstätigkeit einschränken um Familienpflichten zu übernehmen.


Koordinierungsstelle_Frau-und-Wirtschaft_Wolfsburg-GifhornDokumentation | Demografischer Wandel und/oder Fachkräfteengpass
Die Ergebnisse des XI. "Expertenforum" Person Wolfsburg 2011 liegen in einer Dokumentation vor. In der Präsentation stellen Wolfsburger Unternehmen und Mitgliedsbetriebe des Überbetrieblichen Verbundes Lösungen zur Entwicklung und Bindung von Fachkräften und Gewinnung von Berufsrückkehrerinnen vor. Weitere Beispiele für betriebliches Engagement zur Vereinbarkeit Familie und Beruf sowie Presseberichte und eine Bildgalerie schließen die Dokumentation ab. Die Dokumentation steht auf der Website der Koordinierungsstelle Frau und Wirtschaft Wolfsburg-Gifhorn zur Verfügung.


<< zurück