Landespflegebericht Niedersachsen 2015

Das Niedersächsische Pflegegesetz verpflichtet das Land alle fünf Jahre, einen räumlich gegliederten Bericht über den Stand und die voraussichtliche Entwicklung der pflegerischen Versorgungsstruktur für Niedersachsen zu erstellen.


Seit der ersten Berichterstattung des Landes im Jahr 2005 haben die pflegepolitischen Fragestellungen enorm an Bedeutung gewonnen. Die Frage nach der bedarfsgerechten Pflege im Zeichen des demografischen Wandels fordert neue und weitergehende Antworten. Der Landespflegebericht 2015 bietet eine Informationsgrundlage, in der auch regionale Bezüge und Unterschiede in Niedersachsen deutlich werden.


Der Landespflegebericht gebe viele gute Impulse für die Zukunftssicherung der Pflege in Niedersachsen, sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt. Die zentralen Herausforderungen würden dadurch sehr deutlich. Dazu zählen als wesentliche Grundvoraussetzungen sowohl die Fachkräftesicherung als auch die Stärkung der ambulanten Pflege vor allem im ländlichen Raum sowie Maßnahmen zur Unterstützung von pflegenden Angehörigen.


Pflege sei eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, erklärte Cornelia Rundt. Die Weichen für eine zukunftsfeste Pflege in Niedersachsen würden jetzt weiter gestellt. Der Landespflegebericht gebe auch Orientierung für die Kommunen. Diese Chance, so Rundt, müsse von allen Beteiligten gemeinsam genutzt werden, um eine gute und auskömmliche Pflege unter veränderten gesellschaftlichen Rahmenbedingungen für die Zukunft im Land zu sichern.



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