Demografische Entwicklung in Niedersachsen

Zum 31.12.2014 waren in Niedersachsen 7,82 Millionen Einwohnerinnen und Einwohner bei den Meldebehörden gemeldet. Wie das Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) mitteilt, entspricht dies im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme in Höhe von 0,5 %. Den höchsten Wert hatte die Bevölkerungszahl in Niedersachsen im Sommer 2005 mit über 8,0 Mio. Einwohnerinnen und Einwohnern erreicht. In den folgenden fünf Jahren waren Bevölkerungsverluste registriert worden, seit 2011 steigt die Bevölkerungszahl in Niedersachsen wieder an.


Regional entwickelte sich die Anzahl der Einwohnerinnen und Einwohner 2014 vergleichsweise uneinheitlich. Trotz des insgesamt deutlichen Anstiegs der Bevölkerungszahlen nahm in acht Landkreisen und einer kreisfreien Stadt die Bevölkerungszahl ab. Die Landkreise mit den stärksten Verlusten liegen im Süden Niedersachsens: Osterode am Harz (-0,8 %), Holzminden (-0,6 %), Northeim (-0,6 %) und Goslar (-0,4 %). Es folgen die Stadt Wilhelmshaven (- 0,3 %) sowie die Landkreise Nienburg (Weser), Friesland, Wesermarsch und der Heidekreis mit geringeren Abnahmen der Anzahl an Einwohnerinnen und Einwohner.


Die höchsten Bevölkerungsgewinne finden sich im Oldenburger Münsterland. Für die Landkreise Vechta und Cloppenburg ergab sich eine Zunahme in Höhe von 1,5 bzw. 1,4 %. Auch die Stadt Delmenhorst erreichte 2014 noch einen Gewinn von knapp über 1 %. Auf den nächsten Plätzen finden sich der Landkreis Harburg (+1,0 %) im Umland der Stadt Hamburg, der Landkreis Ammerland (+0,9 %) und die Stadt sowie der Landkreis Oldenburg (jeweils +0,8 %) im Umland der Stadt Bremen.


Der Anteil der Kinder und Jugendlichen bis unter 20 Jahren an der Bevölkerung lag 2014 bei 19,0 %. Deutlich höhere Anteile wiesen vor allem die Landkreise in der Statistischen Region Weser-Ems auf. Im erwerbsfähigen Alter zwischen 20 Und 65 Jahren waren Ende 2014 knapp 60 % der Einwohnerinnen und Einwohner in Niedersachsen.


Der Anteil der jüngeren Seniorinnen und Senioren, dazu gehören alle Personen von 65 bis unter 80 Jahren, lag im Jahr 2014 bei 15,8 % der Bevölkerung. Damit war annähernd jeder 18. Mensch in Niedersachsen 80 Jahre alt oder älter, der Anteil der Hochbetagten lag damit bei 5,7 %.


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