Niedersachsen: Fördermittel zur beruflichen Orientierung zugewanderter Frauen

Zugewanderten Frauen gelingt nur schwer der Sprung auf den Arbeitsmarkt. Traditionelle Rollenverteilungen, Sprachbarrieren oder zum Beispiel unzureichende Kinderbetreuungsangebote sind meist die Gründe dafür. Dabei wollen nach einer Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge rund drei Viertel aller zugewanderter Frauen arbeiten gehen. Diesen Wunsch fördert das Land Niedersachsen, indem es die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in 2017 und 2018 mit zusätzlichen Mitteln ausstattet: Interessierte Koordinierungsstellen können sich bei der Niedersächsischen Förderbank NBank um diese Mittel bewerben. mehr >>

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016

Das Bundesfamilienministerium hat den "Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2016" vorgelegt. Danach ist das Thema Familienfreundlichkeit in der Mitte der Wirtschaft angekommen: über 77 Prozent der Unternehmen messen ihm eine hohe Bedeutung bei. Aber in vielen Handlungsfeldern schätzen die Unternehmen ihre Angebote familienfreundlicher ein als ihre Beschäftigten. mehr >>

Fachkräfteinitiative Niedersachsen | Frauen in Führung

Fachkraefteinitiative_Frauen-in-Fuehrung_Photo-AltoGleichstellungsministerin Cornelia Rundt und Wirtschaftsminister Olaf Lies waren sich anlässlich einer gemeinsamen Diskussionsrunde im Mai 2016 mit Vertreterinnen und Vertretern von niedersächsischen Unternehmen, Arbeitgeber- und Frauenverbänden zum Thema ‚Frauen in Führung' einig: "Für mehr Frauen Führungspositionen kommen wir um die Quote nicht herum. Ohne läuft es einfach nicht." Ministerin Cornelia Rundt ist von der Notwendigkeit einer gesetzlichen Regelung überzeugt: "Wir brauchen das Gesetz als Ausgleich zur Ausgrenzung von Frauen bei der Vergabe von Spitzenpositionen." Zugleich macht sie darauf aufmerksam, dass eine Quote allein das Problem nicht aus der Welt schaffen werde "Was wir brauchen, ist ein umfassender Kulturwandel - in Unternehmen und in der Gesellschaft insgesamt!" Auch Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies sieht dringenden Handlungsbedarf: "Schon allein die wirtschaftliche Vernunft legt es nahe, Frauen stärker als bisher zu fördern. Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des anhaltenden Fachkräftemangels kann es sich die Wirtschaft zukünftig schlicht nicht mehr leisten, auf das Potenzial weiblicher Führungs- und Spitzenkräfte zu verzichten."

Bericht zur sozialen Lage im Übergang zur Rente

Der-Wert-der-JahreEin Bericht der Arbeitnehmerkammer Bremen zur sozialen Lage der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Land Bremen beschäftigt sich mit der wirtschaftlichen Situation älterer Menschen vor, während und nach dem Übergang in die Rente. Unter anderem werden Verschiedene Berufe mit einer jeweils besonderen demografischen Situation betrachtet, wie Teile des Pflege- und Gesundheitspersonals und Reinigungsberufe. Dargestellt werden auch die bisherigen und zukünftigen Wirkungen der Rentenreformen, der flexible Erwerbsausstieg als Form des gleitenden Übergangs sowie die demografische Situation in den Betrieben. Download des Berichts "Der Wert der Jahre. Zur Situation älterer Beschäftigter und zu den Übergängen in Rente" von der Website der Arbeitnehmerkammer Bremen unter www.arbeitnehmerkammer.de

Kurzratgeber zum Pflegestärkungsgesetz

Drei neue Kurzratgeber zum Pflegestärkungsgesetz hat das Bundesministerium für Gesundheit herausgegeben: Die beiden Broschüren "Informationen für die häusliche Pflege" und "Informationen für Demenzkranke und ihre Angehörigen" richten sich vorrangig an pflegende Angehörige. Darin finden sich praktische Tipps, beispielsweise zur Einrichtung des Pflegezimmers, und Hinweise auf weiterführende Hilfsangebote. Dabei sind jeweils die Neuerungen aus dem Pflegestärkungsgesetz I (PSG I) hervorgehoben. Die Broschüre "Alle Leistungen zum Nachschlagen" bietet eine Übersicht über wichtige Leistungen der Pflegeversicherung und enthält Leistungstabellen, mit der alle Neuerungen des PSG I nachvollzogen werden können. Bestellung und Download unter www.pflegestaerkungsgesetz.de

Niedersachsen | Frauen schneiden auf dem Arbeitsmarkt schlechter ab

Frauen in Niedersachsen bleiben gegenüber Männern am Arbeitsmarkt im Hintertreffen. Das ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung (IAB), Regionalstelle Hannover. Danach hat sich die Erwerbstätigkeit von Frauen hierzulande zwar ebenso verbessert wie in Gesamtdeutschland. Der Anteil der sozialversicherungspflichtig beschäftigten Frauen in der niedersächsischen Wohnbevölkerung stieg von 41,5 Prozent in 2005 auf 50,6 Prozent in 2014. Doch anders als in anderen westdeutschen Bundesländern konnte der Abstand zu den Männern nicht verringert werden. Diese liegen mit einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsquote von 60,4 Prozent wie 2005 rund zehn Punkte vor den Frauen (Westdeutschland von 10 auf 9 Punkte gesunken). Die Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit sieht darin eine auffällige Entwicklung. mehr >>

Erwerbstätigkeit älterer Menschen nimmt zu

Im Jahr 2014 gingen in Deutschland 14 Prozent der 65- bis 69-Jährigen einer Erwerbstätigkeit nach. 2005 waren es noch 6 Prozent gewesen. Mit zunehmendem Alter gewinnt außerdem die Selbstständigkeit als Erwerbsform an Bedeutung. Rund 39 Prozent der 65- bis 69-jährigen Erwerbstätigen waren 2014 selbstständig oder mithelfende Familienangehörige. Bei den 60- bis 64-jährigen Erwerbstätigen lag der Anteil lediglich bei 16 Prozent. mehr >>

ESF-Modellprogramm zum beruflichen Wiedereinstieg von Frauen

Perspektive-Wiedereinstieg_LogoDas Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend begleitet gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit weiterhin Frauen beim beruflichen Wiedereinstieg: Seit Juli werden Frauen an bundesweit 23 Modellstandorten dabei unterstützt, nach einer längeren familienbedingten Auszeit wieder ins Berufsleben einzusteigen. Das Bundesfamilienministerium stellt in der Förderperiode 2014-2020 des Europäischen Sozialfonds (ESF) für das Modellprogramm "Perspektive Wiedereinstieg - Potenziale erschließen" bis Ende 2021 rund 28 Millionen Euro an ESF-Mitteln zur Verfügung. mehr >>

Wirtschaftsminister verleiht neues Zertifikat an demografiefeste Unternehmen

Mit dem neuen Zertifikat "Demografiefest. Sozialpartnerschaftlicher Betrieb" können zwölf niedersächsische Unternehmen von nun an für sich werben. Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies verlieh im Juni 2015 erstmals die Auszeichnung an Unternehmen, die vor dem Hintergrund des demografischen Wandels sozialpartnerschaftliche Lösungsansätze zur Fachkräftesicherung umsetzen. mehr >>

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege in kleinen und mittleren Unternehmen

Die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege ist auch für kleine und mittlere Betriebe in der Region Göttingen ein Thema. Da strukturierte Angebote fehlen, werden meist individuelle Lösungen für die Vereinbarkeitsprobleme von Beschäftigten entwickelt. zu diesen Ergebnissen kommt eine explorative Studie der Demografieagentur in Kooperation mit der Bildungsvereinigung Arbeit und Leben Süd Niedersachsen gGmbH und dem Landkreis Göttingen. (08.04.15) mehr >>

Arbeitsmarktprognose 2030: Steigendes Arbeitsangebot trotz Bevölkerungsrückgang

Der zweite Forschungsbericht "Arbeitsmarkt 2030. Die Bedeutung der Zuwanderung für Beschäftigung und Wachstum" im Auftrag des Bundeministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS) stellt eine positivere Arbeitsmarktentwicklung als noch 2012 fest. Dazu tragen insbesondere eine stärkere Erwerbsbeteiligung als auch eine höhere Nettozuwanderung bei. Fachkräftelücken werden bis zum Jahr 2030 insbesondere bei den Gesundheitsberufen, im Management, in Ingenieurberufen und in den naturwissenschaftlichen Berufen erwartet. Hinsichtlich der Fachkräftesicherung sieht die Prognose große Potentiale bei Frauen sowie Menschen mit Migrationshintergrund. mehr >>

Entwicklung einer pflegesensiblen Personalpolitik

Die berufundfamilie gGmbH hat einen Stufenplan zur Vereinbarkeit von Beruf und Pflege entwickelt, der Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern als praktisches Hilfetool beim Einstieg in das Thema dienen kann. In vier strategisch aufeinander aufbauenden Stufen listet die Übersicht über 80 mögliche Maßnahmen auf. berufundfamilie ist eine Initiative der gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Download des Stufenplans unter www.beruf-und-familie.de

Informationen zur Familienpflegezeit

Die-neue-Familien-Zeit-FolderDas Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf ist zum 1. Januar 2015 in Kraft getreten. Die bestehenden Gesetze zur Pflegezeit und Familienpflegezeit werden miteinander verzahnt und gemeinsam weiterentwickelt: Zentrale Neuerungen sind der Rechtsanspruch auf Familienpflegezeit, der Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen sowie die Einführung des Pflegeunterstützungsgeldes als Lohnersatzleistung bei kurzzeitiger Arbeitsverhinderung. mehr >>

Vereinbarung zur Fachkräftesicherung in Niedersachsen

Die Versorgung der niedersächsischen Wirtschaft mit Fachkräften ist angesichts des demografischen Wandels nach Auffassung von Ministerpräsident Stephan Weil eine der zentralen landespolitischen Herausforderungen. Vor diesem Hintergrund hat die Landesregierung die "Fachkräfteinitiative Niedersachsen" gestartet. Dazu wurde zwischen der Landesregierung, den Arbeitgeberverbänden, den Gewerkschaften, den Kammern, der Regionaldirektion Niedersachsen-Bremen der Bundesagentur für Arbeit, den kommunalen Spitzenverbänden und weiteren gesellschaftlichen Gruppen eine Vereinbarung zur Fachkräftesicherung beschlossen. Das Land wird ressortübergreifend für diverse Maßnahmen rund 200 Millionen Euro einsetzen. U.a. liegt ein Schwerpunkt auf der Förderung von Qualifizierungsmaßnahmen für erwerbslose und beschäftigte Frauen sowie der Förderung von Vereinbarkeit von Familie und Beruf. www.fachkraefteinitiative.niedersachsen.de

Der demografische Wandel und die Altenpflege - zwei Modellvorhaben zeigen wie es geht

Der-demografische-Wandel-und-die-Altenpflege_100pxZwei Ansätze zur Entwicklung einer alternsgerechten Arbeit in der beruflichen Pflege stellt Ulrike Rösler, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, in einem Beitrag der Zeitschrift "Informationsdienst Altersfragen" vor. mehr >>

Hohe Bereitschaft zur Weiterbeschäftigung im Ruhestand

In einer vom Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung im Januar 2014 veröffentlichten Befragung von 5.000 Menschen im Alter von 55-70 Jahren kann sich rund die Hälfte der Erwerbstätigen, die älter sind als 55 Jahre, vorstellen, auch nach dem Eintritt in den Ruhestand einer Erwerbstätigkeit nachzugehen. mehr >>

Erwerbsarbeit & Informelle Tätigkeiten der 55- bis 70-Jährigen in Deutschland

Erwerbsarbeit-und-informelle-Taetigkeiten_kurzDie Broschüre des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung (BiB) bietet einen Überblick über erste Ergebnisse der aktuellen Studie "Transition and Old Age Potential". Im Rahmen dieser Studie wurde erforscht, wie aktiv die 55- bis 70-Jährigen im Erwerbsleben, in der Zivilgesellschaft und in der Familie sind. mehr >>

Nachhaltige Familienzeitpolitik gestalten

2012_bmfsfj_Nachhaltige-FamilienzeitpolitikEine Broschüre des Bundesfamilienministeriums fasst die Ergebnisse des Dialogforums "Nachhaltige Familienzeitpolitik gestalten – Wege für eine bessere Vereinbarkeit von Beruf und Pflegeaufgaben finden" zusammen. Laut dem "Deutschen Alterssurvey" aus dem Jahr 2010 berichten Beschäftigte, die für familiäre Pflegeaufgaben ihre Erwerbstätigkeit eingeschränkt oder aufgegeben haben, dass die Doppelbelastung nur schwer zu organisieren sei. Die Broschüre macht anhand vieler Praxisbeispiele deutlich, dass die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf durchaus zu einem Gewinn für Beschäftigte und Unternehmen werden kann. Sie steht zum Download auf der Website des BMFSFJ

Bei uns haben Kinder Platz - Vereinbarkeit von Beruf und Familie in der Kreisverwaltung Göttingen

Bei-uns-haben-Kinder-Platz_Lk-GoettingenDer Faktor Zeit ist Dreh- und Angelpunkt bei der Gestaltung von Berufs- und Privatleben. Mit welchen personalpolitischen Instrumenten berufstätige Eltern effektiv unterstützt werden können, zeigt die Kreisverwaltung Göttingen: Zwölf Portraits von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern dokumentieren, dass flexible Arbeitszeitvarianten auf unterschiedlichen Ebenen bis hin zu den Führungspositionen möglich sind. mehr >>

Fachkräfteoffensive | Kampagne gestartet

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie sowie die Bundesagentur für Arbeit haben eine gemeinsame nationale und internationale Kampagne gegen den Fachkräftemangel gestartet. Damit sollen potenzielle Fachkräfte und Unternehmen, aber auch die breite Öffentlichkeit angesprochen werden. Als Zielgruppe werden insbesondere Ältere und Frauen für die Fachkräftesicherung ausgemacht. Kernstück der Fachkräfteoffensive sind die beiden Internetplattformen www.fachkräfte-offensive.de und www.make-it-in-Germany.com. (05.06.2012)

Pilotprojekt "Anonymisierte Bewerbungsverfahren"

Am bundesweit ersten Pilotprojekt der Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zu anonymisierten Bewerbungsverfahren hatten sich im Zeitraum von November 2010 bis Dezember 2011 fünf Unternehmen und drei öffentliche Arbeitgebende beteiligt. Die Leiterin der ADS, Christine Lüders, zog bei der Vorstellung des Abschlussberichtes am 17. April 2012 in Berlin ein positives Fazit. mehr >>

Demografiestrategie der dbb bundesfrauenvertretung

In ihrem Strategiepapier nimmt die dbb beamtenbund und tarifunion bundesfrauenvertretung Stellung zur demografischen Entwicklung in Deutschland und präsentiert gendergerechte Lösungsvorschläge. Sie fordert die öffentlichen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber auf, der Arbeitskraft älterer, erfahrener Beschäftigter größeren Wert beizumessen. Zudem sollen junge Frauen beruflich gefordert und gefördert werden. Neben der gendergerechten Budgetierung der jeweiligen Etats, fordert die dbb bundesfrauenvertretung die Harmonisierung von Steuer-, Familien- und Unterhaltsrecht. Sie spricht sich auch für eine Reform der Alterssicherungssysteme aus. Vor allem aber müsse der Leitgedanke des Gender Mainstreaming gerade im Hinblick auf den demografischen Wandel in allen Politikfeldern deutliche Berücksichtigung finden. Das Strategiepapier für einen gendergerechten demografischen Wandel im öffentlichen Dienst steht auf der Website der dbb bundesfrauenvertretung als Download zur Verfügung.

Weiterbildungspanel Niedersachsen

Die Auswertung des Weiterbildungspanels Niedersachsen (WepaN) für 2011 liegt vor. Die Befragungsergebnisse zum Thema "Demographischer Wandel und Fachkräftemangel" in niedersächsischen Betrieben wurden als Kurzbericht veröffentlicht. Die über die NBank geförderte Umfrage richtet sich an niedersächsische Betriebe aller Branchen und Größen. Sie dient dazu, vertiefte Informationen für die Förderung systematischer Fortbildungsmaßnahmen in Unternehmen zu erhalten. Weitere Informationen auf der Website zum Weiterbildungspanel www.wepan.de.

Fachkräftemangel

Zur Behebung des Fachkräftemangels wird eine Steigerung der Erwerbstätigkeit von Frauen und älteren Erwerbstätigen, die erleichterte Zuwanderung, bessere Bildung und Lebenslanges Lernen erforderlich sein. Die Voraussetzungen sind gut: Mädchen stellen an Gymnasien mit 54 % die Mehrheit. mehr >>

Renten-Studie | Altersarmut bekämpfen, wo sie entsteht: am Arbeitsmarkt

Die Politikwissenschaftlerin der Freien Universität Berlin Prof. Dr. Barbara Riedmüller hat gemeinsam mit Ulrike Schmalreck, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Otto-Suhr-Institut für Politikwissenschaft, die Studie "Die Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen im mittleren Lebensalter - Wandel und rentenpolitische Implikation" vorgestellt. Untersucht werden die Lebens- und Erwerbsverläufe von Frauen der geburtenstarken Jahrgänge 1962 bis 1966, der sogenannten Babyboomerinnen in Ost- und Westdeutschland. Aufgezeigt wird, welche Faktoren eine eigenständige Alterssicherung der Frauen begünstigen und welche ihr entgegenstehen. mehr >>

Vereinbarkeit von Beruf und Pflege

In Deutschland beziehen heute rund 2,42 Millionen Menschen Leistungen aus der Pflegeversicherung. Knapp 1,7 Millionen Menschen werden zu Hause versorgt - durch Angehörige und ambulante Dienste. Auch 76 Prozent der Berufstätigen möchten ihre Angehörigen so weit wie möglich selbst betreuen. Doch für 79 Prozent lassen sich Beruf und Pflege nicht gut vereinbaren. mehr >>

Probieren – dann Studieren! Das Niedersachsen-Technikum

Das Niedersachsen-Technikum ist ein neues Konzept für die Gewinnung des weiblichen MINT-Fachkräftenachwuchses in Wissenschaft und Wirtschaft. Die naturwissenschaftlichen und technischen Studiengänge haben einen großen Bedarf an qualifizierten jungen Leuten – vor allem junge Frauen sind gefragt. Gerade die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) bieten besonders interessante Zukunftschancen. Um interessierten Schulabsolventinnen einen umfassenden Einblick in diese Bereiche zu bieten, besteht das Technikum aus einer Kombination von Praktikum und einem Schnupperstudium an einer Hochschule. Es bietet die Chance, direkt nach dem Schulabschluss Studium und Beruf für sechs Monate zu erproben. Theorie und Praxis werden gleichermaßen vermittelt – so kann ein umfassendes Verständnis für die MINT-Fächer entstehen. Das Niedersachsen-Technikum wird auf Initiative der Ministerin für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen in enger Kooperation von Hochschulen und Unternehmen seit April 2012 niedersachsenweit angeboten. Informationen auf der Website des Niedersachsen-Technikum.