Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer

Frauen erhalten niedrigere Renten als Männer, ausgenommen hiervon sind Hinterbliebenenrenten. Die durchschnittliche Rentenzahlung bei Altersrenten lag 2014 bei Frauen mit ca. 618 Euro bei annähernd 60 Prozent der durchschnittlichen Rentenzahlung an Männer, wie das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut der Hans-Böckler-Stiftung (WSI) mitteilt. Beim Zugang in die Altersrente sind die Unterschiede etwas geringer (55 Prozent), was auf eine leichte Annäherung der Rentenniveaus von Frauen und Männern im Zeitverlauf verweist. Allerdings ist die Differenz von rund 442 Euro dennoch erheblich. Mehr dazu im WSI GenderDatenPortal

Der Deutsche Alterssurvey: Insgesamt positives Bild vom Älterwerden

Die Menschen zwischen 40 und 85 Jahren in Deutschland sind aktiver und sehen zuversichtlicher auf das eigene Älterwerden als dieselbe Altersgruppe noch vor 20 Jahren - das ist eines der zentralen Ergebnisse des Deutschen Alterssurveys 2014. Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig und der Leiter des Deutschen Zentrums für Altersfragen (DZA), Prof. Dr. Clemens Tesch-Römer stellten die Langzeitstudie zum Älterwerden in Deutschland in Berlin vor. Es gebe jedoch nach wie vor erhebliche Ungleichheiten zwischen Frauen und Männern. mehr >>

Projekt 'Gutes Leben im Alter': Abschlussbericht erschienen

Gutes-Leben-im-Alter_AbschlussberichtEin Jahr lang untersuchten die Mitgliedsorganisationen des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv) die Herausforderungen des demografischen Wandels aus Sicht der Verbraucherinnen und Verbraucher. Nun stellen sie ihre Ergebnisse, Empfehlungen und Forderungen im Abschlussbericht des Projekts "Gutes Leben im Alter" vor. Besonderes Augenmerk legt der Bericht auf die Bereiche Wohnen, Pflege und haushaltsbezogene Dienstleistungen. www.vzbv.de

Technische Hilfsmittel stärker für die gesellschaftliche Teilhabe nutzen

Technikberatung-fuer-aeltere-Menschen-und-AngehoerigeTechnische Hilfsmittel zur Förderung von Selbstständigkeit, Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen werden auch bei zunehmendem Unterstützungsbedarf bisher nur wenig genutzt. Eine vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlichte neue Broschüre zeigt die Bedeutung einer kommunalen Technikberatung für Betroffene, ihre Angehörigen und das Gemeinwesen. Schritt für Schritt wird der Aufbau eines bedarfsorientierten Beratungsangebots dargestellt, begleitet von Praxis-Tipps und Handlungsempfehlungen sowie einer Übersicht erprobter Geräte - jenseits aufwendiger Roboter- oder Smart Home-Systeme. Die Veröffentlichung beruht auf Modellprojekten in 22 Städten und Landkreisen und deren wissenschaftlicher Begleitung. Sie kann über den Buchshop des Deutschen Vereins bestellt werden.

Wohnen mit technischer Unterstützung

Wohnen-mit-technischer-Unterstuetzung_KSHZahlreiche technische Möglichkeiten und Dienstleistungen können das Alltagsleben von älteren Menschen erleichtern und für mehr Sicherheit sorgen. Der Kommunale Seniorenservice Hannover hat dazu das Handbuch "Wohnen mit technischer Unterstützung: Einsatzfelder - Geräte - Kosten" herausgegeben. Es gibt einen Überblick über Geräte und Angebote aus den Bereichen Gesundheit, Sicherheit, Kommunikation und Alltagsleben. Die Broschüre informiert über Nutzen und Kosten sowie über die Anzahl der informierten Personen und die Speicherung persönlicher Daten. mehr >>

Studie zur Altersarmut | Frauen sind besonders betroffen

In Deutschland nimmt der Anteil der über 65-Jährigen, die im Alter armutsgefährdet sind, zu. Im Bundesdurchschnitt stieg der Anteil armutsgefährdeter Menschen in dieser Altergruppe zwischen 2006 und 2013 von 10,4 Prozent auf 14,3 Prozent. Besonders häufig betroffen sind Frauen, Alleinstehende, Geringqualifizierte und Menschen mit Migrationshintergrund. Und das Risiko für Altersarmut ist regional ganz unterschiedlich verteilt. Das sind Ergebnisse der neuen Studie "Altersarmut in Deutschland - Regionale Verteilung und Erklärungsansätze" im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. mehr >>

Pflegebedürftigkeit trifft insbesondere hochbetagte Frauen

Innerhalb der nächsten 15 Jahre könnte die Zahl pflegebedürftiger Menschen in Deutschland um etwa 35% auf voraussichtlich 3,5 Mio. Personen im Jahr 2030 steigen, wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung (BiB) in Wiesbaden unter der Annahme konstanter alters- und geschlechtsspezifischer Pflegequoten errechnet hat. Bei Hochbetagten ist Pflegebedürftigkeit vor allem ein weibliches Phänomen. Während bis zum 80. Lebensjahr die Pflegequoten beider Geschlechter noch gleich hoch sind, steigen sie im weiteren Verlauf bei Frauen stärker an als bei Männern. So sind ab einem Alter von 90 Jahren etwa zwei Drittel aller Frauen auf Pflege angewiesen, bei Männen ist es nur jeder Zweite. www.bib-demografie.de

Broschüre für pflegende Angehörige

Pflegen-zu-Hause-Ratgeber-fuer-die-haeusliche-PflegeDas Bundesgesundheitministerium informiert in der Broschüre "Pflegen zu Hause - Ratgeber für die häusliche Pflege" über Leistungen, die in Anspruch genommen werden können, von Pflegezimmer und Pflegebett bis zu Hilfen für die pflegenden Angehörigen. Bestellung unter www.bundesgesundheitsministerium.de/service/publikationen

Alternde Gesellschaft

Welche Formen der Selbstorganisation und Selbsthilfe entwickeln ältere Migrantinnen und Migranten? Sind die Älteren Taktgeber einer alternden Gesellschaft? Welche Bedeutung hat Sexualität im Alter? Die Bundeszentrale für politische Bildung greift interessante Aspekte unserer alternden Gesellschaft als Schwerpunktthema der Beilage "Aus Politik und Zeitgeschichte" zur Wochenzeitung "Das Parlament" auf. mehr >>

Armutsgefährdung | Ältere Frauen deutlich schlechter gestellt als ältere Männer

Gemessen an der Armutsgefährdungsquote nehmen ältere Frauen eine deutlich schlechtere Position ein als ältere Männer. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet, liegt bei Frauen ab 65 Jahren die Armutsgefährdung mit 15,9 % nur wenig niedriger als beim Gesamtdurchschnitt der Frauen (16,4 %). Ältere Männer schneiden mit einem Anteil von 12,1 % Armutsgefährdeten im Vergleich zu 14,9 % bei allen Männern in Deutschland deutlich besser ab. mehr >>

Bund übernimmt schrittweise die Kosten für Grundsicherung im Alter

Im Jahr 2012 erhöht der Bund seinen Anteil an den Kosten der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung von derzeit 16 auf 45 Prozent. Das beschloss der Bundesrat im November 2011 mit dem "Gesetz zur Stärkung der Finanzkraft der Kommunen". Darüber hinaus hat der Bund zugesagt, seine Beteiligung an diesen Kosten für 2013 auf 75 Prozent und für 2014 auf 100 Prozent aufzustocken. mehr >>

Rheinland-Pfalz | gleichberechtigt

Das frauenpolitische Magazin des Frauenministeriums Rheinland-Pfalz ist jetzt auch online abrufbar. Unter mifkjf.rlp.de/frauen/zeitschrift-gleichberechtigt finden Sie die aktuelle Ausgabe "alt, älter & dynamisch" zum Download. mehr >>

Altersentwicklung

Wir werden älter: Die Lebenserwartung steigt stetig und unaufhörlich. Vor hundert Jahren betrug die durchschnittliche Lebenserwartung 45 Jahre. Heute liegt sie bei 76 Jahren für den neugeborenen Jungen und bei 82 Jahren für das neugeborene Mädchen und steigt jährlich um drei Monate. mehr >>

Das Alter(n) und die Frauen

Das Alter ist weiblich. Das Bild vom Alter wird weitgehend von Frauen geprägt. Aufgrund der längeren Lebenserwartung der Frauen und teilweise noch durch die erhöhte Sterberate der Männer während des Zweiten Weltkriegs überwiegt ihr Anteil in der Altenbevölkerung in Deutschland. Derzeit beträgt der Frauenanteil bei den 60-Jährigen und Älteren über 60 Prozent. Mit zunehmendem Alter wächst dieser Anteil ganz erheblich an. mehr >>

Pflege

Mit der steigenden Lebenserwartung von Frauen und Männern steigt auch die Zahl der hilfe- und pflegebedürftiger Menschen - vor allem der Frauen. In Niedersachsen gibt es etwa 220.000 pflegebedürftige Menschen; 70 Prozent von ihnen werden zu Hause gepflegt. Pflegebedürftige Männer werden im höheren Alter eher von ihren Ehefrauen versorgt, während die älteren Frauen weniger auf Pflege durch ihren Ehemann zurückgreifen können. mehr >>

Soziale Benachteiligung

Die Einkommens- und Vermögenssituation älterer Menschen war in Deutschland noch nie so gut wie heute. Doch soziale Ungleichheiten im jüngeren Lebensalter setzen sich auch im Alter fort. Vor allem für bestimmte soziale Schichten und für Frauen besteht in der Altersphase die Gefahr der sozialen Benachteiligung und der Altersarmut. mehr >>

Wanderausstellung | Neue Bilder vom Alter(n)

81 Fotografien der Ausstellung zeigen Lebensentwürfe und Perspektiven des Älterwerdens von heute und in Zukunft. Die Bilder der Ausstellung "Neue Bilder vom Alter(n)" sind entstanden im Rahmen eins Fotowettbewerbs. Ausgerufen von der Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina / Nationale Akademie der Wissenschaften und unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Bildung und Forschung, Annette Schavan, wurden sie von einer Jury aus über 400 Einsendungen ausgewählt. mehr >>