Demografiewerkstatt Kommunen

Mit dem Projekt Demografiewerkstatt Kommunen unterstützt das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) seit April 2016 zwei Gemeinden, zwei Städte und vier Landkreise über einen Zeitraum von fünf Jahren bei der Entwicklung von Lösungsansätzen zur Gestaltung des demografischen Wandels vor Ort. Organisiert wird der Beratungsprozess von der Geschäftsstelle DWK, die beim Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e. V. angesiedelt ist. Konkrete Projekte sollen dabei angestoßen, bereits vorhandene Initiativen einbezogen und sinnvoll, effektiv und nachhaltig miteinander vernetzt werden. www.demografiewerkstatt-kommunen.de

Niedersächsisches Programm zur Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum

Die niedersächsische Landesregierung hat zum 1. Juli 2016 ein dreijähriges Förderprogramm zur strukturellen Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen in der ambulanten Pflege im ländlichen Raum gestartet. Damit sollen Projekte zur bedarfsgerechten Bereitstellung ambulanter Dienstleistungen finanziell gefördert werden. mehr >>

Selbstbestimmt Wohnen im Alter – auch für Menschen mit Behinderungen

Die niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen, Petra Wontorra, hat die Broschüre "Selbstbestimmt Wohnen im Alter - auch für Menschen mit Behinderungen?" vorgestellt. Die Broschüre wurde in Zusammenarbeit mit dem Niedersachsenbüro "Neues Wohnen im Alter" erstellt. Der Grundsatz, dass Menschen mit Behinderungen selbstbestimmt leben können, muss auch für Menschen mit Behinderungen im Alter gelten. Die Broschüre soll helfen, das Bewusstsein dafür zu stärken. mehr >>

Landespflegebericht Niedersachsen 2015

Das Niedersächsische Pflegegesetz verpflichtet das Land alle fünf Jahre, einen räumlich gegliederten Bericht über den Stand und die voraussichtliche Entwicklung der pflegerischen Versorgungsstruktur für Niedersachsen zu erstellen. Der Landespflegebericht 2015 bietet eine Informationsgrundlage, in der auch regionale Bezüge und Unterschiede in Niedersachsen deutlich werden. mehr >>

Empfehlungen zum generationengerechten Wohnen

Deutscher-Verein_LogoDer Deutsche Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. hat Empfehlungen für die Erstellung von Konzepten zum generationengerechten Wohnen und bei der Schaffung attraktiver Sozialräume und Quartiere herausgegeben. Sie richten sich an Akteurinnen und Akteure in Kommunen, Wohnungswirtschaft, Sozialwirtschaft und freier Wohlfahrtspflege. Ziel sei die langfristige Verbesserung der sozialen, ökologischen und kulturellen Ressourcen im Wohnumfeld und ein Mehr an Lebensqualität für alle Bewohnerinnen und Bewohner. Die Empfehlungen können auf der Website des Deutschen Vereins abgerufen werden. www.deutscher-verein.de

Neues Bundesprogramm für Mehrgenerationenhäuser

Mehrgenarationenhäuser_LogoDas Bundesfamilienministerium startet am 1. Januar 2017 ein neues Bundesprogramm zur Förderung von Mehrgenerationenhäusern. Damit wird das bis Ende 2016 laufende Aktionsprogramm Mehrgenerationenhäuser II in eine weitere Förderung überführt. Bereits in diesem Jahr werden in einem Pilotprojekt mit bis zu zehn zusätzlichen Mehrgenerationenhäusern die Vorgaben und Inhalte des neuen Bundesprogramms ab 2017 erprobt. Ein Interessenbekundungsverfahren für neue Mehrgenerationenhäuser ist für April 2016 geplant. mehr >>

Wohnraumbericht der NBank | Generationengerechtes Wohnen in Niedersachsen

Wohnraumbericht-NBankDer Bericht zur Wohnungsmarktbeobachtung 2014/2015 der Investitions- und Förderbank Niedersachsen NBank geht davon aus, dass sich in den kommenden Jahren die Struktur der Haushalte in Niedersachsen und damit auch die Wohnungsnachfrage deutlich verschieben werden. Der vorhandene Wohnungsbestand mit einem großen Anteil von Einfamilienhäusern dürfte dann vielerorts nicht mehr zu den Wünschen der zunehmend älteren und kleineren Haushalte nach einer barrierearmen Wohnungsgestaltung und zentraler Wohnlage passen. mehr >>

Landesprogramm 'Wohnen und Pflege im Alter': Projektförderung startet

Im April 2015 hatte das Niedersächsische Sozialministerium das Förderprogramm "Wohnen und Pflege im Alter" gestartet. Die ersten 19 Anträge wurden im Oktober 2015 bewilligt. Die Landesregierung fördert Modellprojekte, die ein Leben zu Hause unterstützen. "Damit kommen wir dem Wunsch der meisten Seniorinnen und Senioren entgegen, die solange wie möglich in den eigenen vier Wänden leben wollen", sagte Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt zum Start der Förderphase. mehr >>

Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen sind gesichert

Die Finanzierung der Senioren- und Pflegestützpunkte Niedersachsen (SPN) ist für die nächsten fünf Jahre sichergestellt. Darauf hat Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt hingewiesen: "Ich freue mich sehr, dass wir mit dem 2014 neu aufgestellten Förderangebot der Senioren- und Pflegestützpunkte den Seniorinnen und Senioren in Niedersachsen auch in Zukunft passgenaue Hilfe und Beratung anbieten können." Eine entsprechende Förderrichtlinie ist im August 2015 in Kraft getreten. mehr >>

Unterschiede zwischen Stadt und Land vergrößern sich

Die Städtelandschaft in Deutschland wandelt sich: Während die Bevölkerung in den Großstädten von 2008 bis 2013 um 2,8 Prozent gewachsen ist, ging die Bevölkerungszahl in Städten mittlerer Größe und Kleinstädten zurück, in Ostdeutschland deutlich stärker als in Westdeutschland. Besonders stark schrumpften Gemeinden in dünn besiedelten ländlichen Gebieten. Das geht aus einer Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) aus dem Jahr 2015 hervor. mehr >>

Von Hürden und Helden - Wie sich das Leben auf dem Land neu erfinden lässt

Von-Huerden-und-HeldenLändliche Regionen verzeichnen einen kontinuierlichen Bevölkerungsschwund. Nur die mittleren und großen Städte wachsen noch. Welche Konsequenzen sich daraus für die verbliebene Landbevölkerung ergeben und mit welchen Maßnahmen dem begegnet werden kann, zeigt eine Studie des Berlin-Instituts auf. Probleme im ländlichen Raum entstehen unter anderem in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Pflege, Nahversorgung, Soziales, Wasser, Energie und Internetzugang. Kreativität und Ausdauer sind gefragt, um das Leben im ländlichen Raum dennoch attraktiv zu gestalten. Wie das gelingen kann, zeigen Best-Practice-Beispiele aus vielen Kommunen. Download der Studie "Von Hürden und Helden" von der Website des Berlin-Instituts.

Musterhaus 'Wohnen mit Zukunft'

Das aus den 60er Jahren stammende Musterhaus "Wohnen mit Zukunft" in Osterholz-Scharmbeck wurde durch Um- und Einbauten zu einem "Haus der Möglichkeiten" umgestaltet. Es zeigt, wie die Wohn- und Lebenssituation für körperlich eingeschränkte Menschen erheblich erleichtert werden kann, von der sicheren Gestaltung des Badezimmers bis zum Einbau eines Liftsystems. mehr >>

Modellprojekt 'Sicherung der Mobilität auf dem Land'

Das Niedersächsische Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr hat im Juni 2014 den Abschlussbericht "Demografischer Wandel: Modellprojekt Sicherung der Mobilität auf dem Land" vorgelegt. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage, wie die Mobilität auf dem Land gerade vor dem Hintergrund des demografischen Wandels bestmöglich sichergestellt und unterstützt werden kann. mehr >>

Vielfalt statt Gleichwertigkeit

Vielfalt-statt-GleichwertigkeitWas Bevölkerungsrückgang für die Versorgung ländlicher Regionen bedeutet
Problematische Auswirkungen des demografischen Wandels auf die Infrastruktur ländlicher Räume stellt das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung (BIB) in Zusammenarbeit mit dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in einer Broschüre dar. Neben der Analyse werden Lösungswege aufgezeigt, wie sich Regionen, die einer Schrumpfung unterliegen, anpassen können und müssen. mehr >>

Sozialministerium begrüßt die Entwicklung neuer Wohnformen im Alter

Neue Wohn- und Pflegeformen in der Stadt und auf dem Land standen im Fokus des 6. Niedersächsischen Fachtages "Wohnen im Alter". Mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen an den Vorträgen und Gesprächsrunden im Haus der Regionen in Hannover teil. Niedersachsens Sozialministerin Cornelia Rundt betonte, dass sich auch die Landesregierung für die Entwicklung selbstbestimmter Wohnformen für Seniorinnen und Senioren stark macht. mehr >>

Wohnberatung unterstützt das selbstbestimmte Wohnen im Alter

Die meisten älteren Menschen möchten möglichst lange selbstständig und selbstbestimmt in der vertrauten Umgebung wohnen. Oft entsprechen Wohnungen oder Häuser jedoch nicht mehr den Erfordernissen ihres Alltags. Hier helfen ehrenamtliche Wohnberaterinnen und Wohnberater: 500 von ihnen sind mittlerweile niedersachsenweit tätig. Sie zeigen beispielsweise auf, wie Wohnungen an veränderte Bedürfnisse der Bewohnerinnen und Bewohner angepasst werden können. mehr >>

Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung im Alter

Wohnraum- und Wohnumfeldgestaltung im demografischen Wandel ist das Schwerpunktthema einer Ausgabe des Informationsdienstes Altersfragen mit Fachbeiträgen verschiedener Autorinnen und Autoren. Themen sind unter anderem ein Plädoyer für Wohnen und Quartiersleben im Alter innerhalb einer sorgenden Gemeinschaft sowie das ausgezeichnete Stadtumbauprojekt "Gemeinsam altern, zusammen jung bleiben" von Studierenden. Kurzversion des Informationsdienstes Altersfragen 05/2013 auf der Website des deutschen Zentrums für Altersfragen unter www.dza.de/informationsdienste/informationsdienst-altersfragen

Schrumpfungsprozesse im ländlichen Raum gestalten

Regionale-Schrumpfung-gestalten_100pxHandlungsempfehlungen zum Umgang mit regionalen Schrumpfungsprozessen fasst eine Broschüre des Thünen-Instituts für Ländliche Räume und der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) zusammen. Sie entstand aus einer Workshop-Reihe im Auftrag des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz in den Jahren 2012 und 2013.
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Bundesfamilienministerium fördert Projekte zur Unterstützung älterer Menschen im Quartier

Im Rahmen des neuen Programms "Anlaufstellen für ältere Menschen" hat das Bundesfamilienministerium bundesweit über 300 Projekte ausgewählt, die das selbstständige Wohnen und Leben im Alter fördern. Angebote der Begegnung, Unterstützung und Betreuung, Projekte zur Qualifizierung von Ehrenamtlichen und Netzwerkbildung sowie altersgerechte Anpassungsmaßnahmen ergänzen bereits bestehende Strukturen im Quartier. Der Bund stellt dafür rund sieben Millionen Euro bis 2017 bereit. In Niedersachsen werden insgesamt 36 Projekte oder Konzeptentwicklungen gefördert. www.serviceportal-zuhause-im-alter.de

Handbuch Nachbarschaftshilfe - Leitfaden zur Gründung

Handbuch_NachbarschaftshilfeEine ausgezeichnete Broschüre für Menschen und Institutionen, die in ihrer Gemeinde eine Nachbarschaftshilfe ins Leben rufen oder ausbauen möchten, hat die Freiwilligenagentur "Spontan" des Diakonischen Werkes Hildesheim-Sarstedt herausgegeben. Autorin Ann-Katrin Schellhorn fasst in dem Leitfaden Erfahrungen aus der Arbeit für die Nachbarschaftshilfe und im Netzwerk Nachbarschaftshilfen in Stadt und Landkreis Hildesheim zusammen. mehr >>

Auswirkungen des demographischen Wandels auf die soziale Infrastruktur

Eine Studie des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) aus dem Jahr 2011 hat ermittelt, wie sich die Bevölkerungsentwicklung auf die Auslastung von Schulen, Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen auswirkt. Ergebnis: Während in der schulischen Bildung die Nachfrage sinkt, steigt sie in den Bereichen Gesundheit und Pflege. mehr >>

NIW | Kommunen in Niedersachsen vom demografischen Wandel unterschiedlich betroffen

In seiner aktuellen Bevölkerungsprognose 2010 bis 2030 im Auftrag der NBank hat das Niedersächsischen Instituts für Wirtschaftsforschung (NIW) unterschiedliche Entwicklungstrends für Städte und Gemeinden in Niedersachsen festgestellt.
Dabei ist der Rückgang der Einwohnerzahlen nur eine Größe. Der Rückgang der Kinderzahlen wird zu weniger Bedarf an Betreuungsplätzen und Schulen führen, die Abwanderung junger Familien aus dem ländlichen Raum mittelfristig zu weniger Kindern in den nachwachsenden Jahrgängen dieser Regionen. Die großen Städte hingegen werden von dieser Zuwanderung eher profitieren. mehr >>

Städtebauförderungsprogramm "Kleinere Städte und Gemeinden"

Mit dem neuen Niedersächsischen Programm "Kleinere Städte und Gemeinden" soll die Infrastruktur der Daseinsvorsorge kleinerer Städte und Gemeinden erhalten und weiterentwickelt werden. Gerade im ländlichen Raum gibt es dünn besiedelte Regionen, die stark vom demografischen Wandel betroffen sind. Gefördert werden im ersten Schritt Städte und Gemeinden, die bereit sind, gemeinsam Strategien und Maßnahmen zu entwickeln, die langfristig eine bedarfsgerechte Daseinsvorsorge für sich und ihr Umland sichern. mehr >>

Mobilität und Versorgung

Die zunehmende Anzahl älterer Menschen stellt besondere Anforderungen an die Sicherstellung der Mobilität im Alter. Dabei bedeutet Mobilität für Frauen und für Männer über 65 Jahre etwas völlig verschiedenes. mehr >>

Wohnen im Alter

Mit fast 50 Prozent bildet der Zweipersonenhaushalt derzeit die wichtigste Wohnform im Alter. Der Mehrgenerationenhaushalt, d. h. das Zusammenleben mit den Kindern unter einem Dach, ist für ältere Menschen dagegen eher zur Ausnahme geworden. mehr >>

alt werden – aktiv bleiben – selbstbestimmt leben

Spezialreport_GesundheitDer Basisreport zur gesundheitlichen Lage der älteren Bevölkerung Niedersachsens.
In dem Spezialbericht zur Gesundheitsberichterstattung werden Chancen und Perspektiven aufgezeigt, die sich für Niedersachsen aus den Herausforderungen einer älter werdenden Gesellschaft ergeben.

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