Demografischer Wandel und Erwerbsbeteiligung: Deutschland braucht künftig Zuwanderung

Deutschland konnte bislang den demografischen Wandel, das heißt die Alterung der Gesellschaft, durch eine höhere Erwerbsbeteiligung kompensieren. Doch in Zukunft wird das schwierig. Das geht aus einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor, in der die Ökonomen Karl Brenke und Marius Clemens die Erwerbsbeteiligung in Deutschland nach Geschlecht, Nationalität und Altersgruppen auf Basis amtlicher Daten näher untersucht haben. Demnach ist die Zahl der in Deutschland verfügbaren Arbeitskräfte im vergangenen Jahrzehnt gestiegen - obwohl die Zahl der Einwohnerinnen und Einwohner im erwerbsfähigen Alter (15 bis 74 Jahre) abnimmt. Insbesondere die Erwerbsbeteiligung von Frauen und älteren Menschen nahm spürbar zu. (11.9.2017) mehr >>

V. Integrationskonferenz Werkstatt 'Gesellschaftliche Teilhabe'

Auf der Flucht vor Krieg, Terror und politischer Verfolgung retten sich jeden Tag zahlreiche Menschen nach Europa, nach Deutschland und auch nach Niedersachsen. In Niedersachsen hat sich eine breite gesellschaftliche Koalition die Aufgabe gestellt, sich solidarisch für eine erfolgreiche Flüchtlingsintegration zu engagieren. "Niedersachsen packt an" ist der gesellschaftliche, parteiübergreifende Schulterschluss der christlichen Kirchen, des DGB, der Unternehmerverbände, der kommunalen Spitzenverbände und des Landes. Im Rahmen des Bündnisses fand am 24.8.2017 die Integrationskonferenz "Gesellschaftliche Teilhabe" statt. www.niedersachsen-packt-an.de

Geburtenziffer in Deutschland weiterhin unter EU-Durchschnitt

Im Jahr 2015 lag die Geburtenrate in Deutschland bei 1,50 Kindern je Frau. Das war zwar der höchste Wert seit der Wiedervereinigung, aber weiterhin weniger als der EU-Durchschnitt, der bei 1,58 Kindern je Frau lag. Im EU-Vergleich hatte Frankreich die höchste zusammengefasste Geburtenziffer. Laut Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat wurden dort 2015 durchschnittlich 1,96 Kinder je Frau geboren. Es folgten Irland (1,92 Kinder je Frau) und Schweden (1,85). Die niedrigsten Geburtenziffern gab es in Portugal (1,31 Kinder je Frau), Polen und Zypern (je 1,32). Statistisches Bundesamt, www.destatis.de (15.5.2017)

Abschluss des Aktionsprogramms 'älter, bunter, weiblicher: WIR GESTALTEN ZUKUNFT!'

Abschlussveranstaltung-älter-bunter-weiblicher_150pxNach sechs erfolgreichen Jahren ist das Aktionsprogramm "älter, bunter, weiblicher - WIR GESTALTEN ZUKUNFT!" des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung zum Ende des Jahres 2016 ausgelaufen. Auf einer Abschlussveranstaltung in Hannover dankte Sozialministerin Cornelia Rundt allen am Projekt beteiligten kommunalen Gleichstellungsbeauftragten für ihr großes Engagement. Almut von Woedtke, Leiterin der Vernetzungsstelle für Gleichberechtigung, Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, lobte die intensive Zusammenarbeit mit den Kommunen bei der Umsetzung der Projektideen.

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Ausstellung | Unsere Zukunft - Unsere Stärke

2012-Ausstellung-Unsere-Zukunft-unsere-Staerke_2Kommunen, Behörden, Organisationen und Verbände können die niedersächsische Wanderausstellung zum Demografischen Wandel ausleihen. Unter dem Titel "Unsere Zukunft - Unsere Stärke" zeigt sie auf zwölf Bannern Daten und Fakten zu den Themen Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt und Bildung, Pflege und Gesundheit sowie zu den Voraussetzungen attraktiver Wohn- und Lebensorte und gibt Anregungen für die weitere Entwicklung. Eine Bildschirmpräsentation zeigt anschaulich die Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Landkreisen in Niedersachsen. www.unsere-zukunft-unsere-staerke.de.