Bevölkerungszunahme durch hohe Zuwanderung

Im Jahr 2015 nahm nach ersten Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes die Gesamtbevölkerung Deutschlands im Vergleich zum Vorjahr um 978.000 Personen (+ 1,2 %) zu und lag am Jahresende bei 82,2 Millionen. Das ist der höchste Bevölkerungszuwachs seit 1992. Die Bevölkerungszunahme im Jahr 2015 resultiert aus dem hohen Wanderungsüberschuss. Ende 2015 lebten 8,7 Millionen ausländische Staatsbürgerinnen und -bürger in Deutschland (+ 14,7 % gegenüber dem Vorjahr). Der Ausländeranteil (Zahl der Ausländerinnen und Ausländer je 100 Einwohner) erhöhte sich von 9,3 im Jahr 2014 auf 10,5 im Jahr 2015. www.destatis.de

Fachtag: Altern in Vielfalt

Altern-in-Vielfalt_s_26-09-16Das Niedersäschische Sozialministerium lädt in Zusammenarbeit mit der Türkischen Gemeinde Niedersachsen e.V., dem Landesseniorenrat Niedersachsen e.V. und dem Niedersächsischen Integrationsrat zum Fachtag "Altern in Vielfalt" ein. In Vorträgen und Werkstattgesprächen wird die die finanzielle und gesundheitliche Situation älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Niedersachsen diskutiert. (25.08.16) mehr >>

Goldener Internetpreis 2016

Goldener Internetpreis 2016 LogoOnline aktive über Sechzigjährige können sich jetzt um den Goldenen Internetpreis 2016 bewerben. Der Wettbewerb ist in den Kategorien "Alltag", "Soziales Engagement" und "Starthilfe" ausgeschrieben. Der Sonderpreis "Jung und Alt – gemeinsam online" prämiert Mehrgenerationen-Projekte. Insgesamt sind Preisgelder in Höhe von 8.000 Euro ausgeschrieben. (24.08.16) mehr >>

Niedersächsisches Programm zur Stärkung der ambulanten Pflege im ländlichen Raum

Die niedersächsische Landesregierung hat zum 1. Juli 2016 ein dreijähriges Förderprogramm zur strukturellen Verbesserung der Arbeits- und Rahmenbedingungen in der ambulanten Pflege im ländlichen Raum gestartet. Damit sollen Projekte zur bedarfsgerechten Bereitstellung ambulanter Dienstleistungen finanziell gefördert werden. Die Auftaktveranstaltung zum Förderprogramm fand am 16. August 2016 in Hannover statt. Regionalveranstaltungen in Oldenburg, Lüneburg, Braunschweig und Hildesheim werden folgen. (17.08.16) mehr >>

Technische Hilfsmittel stärker für die gesellschaftliche Teilhabe nutzen

Technikberatung-fuer-aeltere-Menschen-und-AngehoerigeTechnische Hilfsmittel zur Förderung von Selbstständigkeit, Autonomie und gesellschaftlicher Teilhabe älterer Menschen werden auch bei zunehmendem Unterstützungsbedarf bisher nur wenig genutzt. Eine vom Deutschen Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V. veröffentlichte neue Broschüre zeigt die Bedeutung einer kommunalen Technikberatung für Betroffene, ihre Angehörigen und das Gemeinwesen. Schritt für Schritt wird der Aufbau eines bedarfsorientierten Beratungsangebots dargestellt, begleitet von Praxis-Tipps und Handlungsempfehlungen sowie einer Übersicht erprobter Geräte - jenseits aufwendiger Roboter- oder Smart Home-Systeme. Die Veröffentlichung beruht auf Modellprojekten in 22 Städten und Landkreisen und deren wissenschaftlicher Begleitung. Sie kann über den Buchshop des Deutschen Vereins bestellt werden. (15.08.16)

Niedersachsen: Fördermittel zur beruflichen Orientierung zugewanderter Frauen

Zugewanderten Frauen gelingt nur schwer der Sprung auf den Arbeitsmarkt. Traditionelle Rollenverteilungen, Sprachbarrieren oder zum Beispiel unzureichende Kinderbetreuungsangebote sind meist die Gründe dafür. Dabei wollen nach einer Studie des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge rund drei Viertel aller zugewanderter Frauen arbeiten gehen. Diesen Wunsch fördert das Land Niedersachsen, indem es die Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft in 2017 und 2018 mit zusätzlichen Mitteln ausstattet: Interessierte Koordinierungsstellen können sich bei der Niedersächsischen Förderbank NBank um diese Mittel bewerben. (09.08.16) mehr >>

Mehrgenerationenhaushalte gehen zurück

Die Zahl der Haushalte mit drei oder mehr Generationen ist in Deutschland zwischen 1995 und 2015 von 351.000 auf 209.000 zurückgegangen. Das entspricht einem Rückgang von 40,5%. Von 1995 bis 2015 sank die Zahl der Haushalte, in denen die mittlere Generation mit ledigen Kindern lebte, von 12,8 Millionen auf 11,0 Millionen. In 266.000 Haushalten lebte im Jahr 2015 die mittlere Generation mit den Eltern zusammen. Auch hier ist über den Zeitraum von 20 Jahren ein Rückgang von 17,9% zu verzeichnen. Ausgangspunkt dieser Ergebnisse aus dem Mikrozensus 2015 ist das Zusammenleben einer mittleren Generation mit ledigen Kindern und/oder Eltern in einem Haushalt mit gemeinsamer Haushaltskasse. Statistisches Bundesamt, www.destatis.de. (1.8.2016)
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Ältere Menschen in Deutschland und der EU

Aeltere-Menschen-2016_DestatisDas Statistische Bundesamt (Destatis) hat Daten zu älteren Menschen in Deutschland und der EU ausgewertet und in einer vom Bundesfamilienministerium geförderten Broschüre "Ältere Menschen in Deutschland und der EU 2016" zusammengefasst. Die Zahlen geben einen Einblick in die Lebenswelt von Seniorinnen und Senioren in Deutschland bezüglich Demografie, Erwerbstätigkeit, finanzieller Situation, Gesundheit und anderen Bereichen wie Wohnen, Freizeitaktivitäten und ehrenamtlichem Engagement. Die Statistiken werden durch zahlreiche Vergleiche innerhalb der Europäischen Union ergänzt. (25.07.2016) mehr >>

Ausstellung | Unsere Zukunft - Unsere Stärke

2012-Ausstellung-Unsere-Zukunft-unsere-Staerke_2Kommunen, Behörden, Organisationen und Verbände können die niedersächsische Wanderausstellung zum Demografischen Wandel ausleihen. Unter dem Titel "Unsere Zukunft - Unsere Stärke" zeigt sie auf zwölf Bannern Daten und Fakten zu den Themen Bevölkerungsentwicklung, Arbeitsmarkt und Bildung, Pflege und Gesundheit sowie zu den Voraussetzungen attraktiver Wohn- und Lebensorte und gibt Anregungen für die weitere Entwicklung. Eine Bildschirmpräsentation zeigt anschaulich die Bevölkerungsentwicklung in den Städten und Landkreisen in Niedersachsen. www.unsere-zukunft-unsere-staerke.de.